Samon Kawamura

Wer mal eben einen Beat für Oh No (Stones Throw) im Schwimmbad schraubt, während die eigene Tochter das Tauchen lernt, muss schon was einziartiges sein. Samon Kawamura strotzt nur so von Talentiertheit, wenn es darum geht, atmosphärisch-organische Klangfelder zu produzieren, die auf der einen Seite für sich selbst stehen können und gleichzeitig genug Platz für die Vocalparts der Rap- und Gesangsgemeinde lassen. Nach seinem ersten Album aus 2007, welches durchgehend instrumental gehalten wurde und die Eigenständigkeit der Beats erstmals unter Beweis gestellt hat, ist nun kürzlich das neue Album mit dem Titel „Unfold“ auf Max Herres Nesola Label erschienen, welches meist die eher gelassenen, relaxten Rapper ala Kev Brown, Om’Mas (Sa-Ra), Ta’Raach oder Aloe Blacc zum Mikrofon bittet und eine Mixtur von Vocal- und Instrumental-Tracks bietet. Auch Produzenten-MC Oh No, sowie die ebenfalls auf Nesola erscheinende Laura Lopez Castro sind mit von der Partie. Es ist eine ruhige, wabernde Atmosphäre für die Herbsttage mit internationalem Flair entstanden. MC’s aus den Staaten, Sänger/innen aus Deutschland, der Künstler selbst mit japanischen Wurzeln … ich habe seit langem kein so stringent stimmiges Gesamtkonzept gehört wie auf „Unfold“.

Hier eine Hörprobe:

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3 Antworten zu “Samon Kawamura

  1. Kommt gut, sehr geiler Beat

  2. auf jeden.

  3. wirklich unglaublich gut. wie konnte mir der typ bis jetzt entgehen!

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